Hausentrümpelung: Alles was du wissen musst
Hausentrümpelung: Diese Möglichkeiten hast du
Bei den Kosten für die Entrümpelung deines Hauses kommt es darauf an, wie viel du selbst erledigen möchtest. Ein Haus ab 120 m² zu entrümpeln kostet mit einer Entrümpelungsfirma im Schnitt ab 3.600 €.
Mit Containern zum Selbstbefüllen zahlst du ab 1.100 € für 15–20 m³, dafür übernimmst du das Ausräumen selbst, Lieferung Abholung und Entsorgung werden von uns übernommen.
Auf dieser Seite findest du die Preise nach Hausgröße, die passende Containergröße für dein Vorhaben, die häufigsten Fehler beim Planen und eine Übersicht, welche Abfälle wohin gehören.
Inhaltsverzeichnis
Was kostet eine Hausentrümpelung?
Eine Entrümpelungsfirma rechnet mit rund 30 € pro Quadratmeter Wohnfläche und übernimmt dafür das komplette Ausräumen, den Transport und die Entsorgung. Beim Container übernimmst du das Ausräumen selbst, dafür kannst du bei einem 120m² Haus ca. 2.500 € sparen.
| Objekt | Containergröße | Preis Container | Preis Entrümpelungsfirma |
|---|---|---|---|
| Keller, Dachboden (einzelne Räume) | 3 m³ | ca. 300 € | ca. 600 € |
| Haus bis 100 m² | 10 m³ | ab 600 € | ca. 3.000 € |
| Haus ab 120 m² | 15–20 m³ | ca. 1.100 € | ca. 3.600 € |
Welche Containergröße brauchst du für ein Haus?
Als Faustregel gilt: pro 10 m² Wohnfläche fällt etwa 1 m³ Sperrmüll an. Bei einem Haus kommt zusätzliches Volumen aus Keller, Dachboden und Garage dazu, hier reicht meist ein separater 3m³ Container.
Bei größeren Häusern ist ein zweistufiges Vorgehen oft günstiger als ein einzelner überdimensionierter Container: ein Container für Möbel und Hausrat aus der Wohnfläche, ein zweiter für die Nebenräume. So vermeidest du, dass ein zu kleiner Container am Ende doch nicht reicht und eine teure Nachbestellung nötig wird.
Die passende Größe für deinen konkreten Fall findest du im Überblick zu Containergrößen.
Welche Abfälle fallen beim Hausentrümpeln an?
Sperrmüll: Möbel, Matratzen, Teppiche, Lattenroste – gehört in den Sperrmüllcontainer.
Siedlungsabfall: Loser Hausrat, Textilien, Verpackungsmaterial – gehört in den Siedlungsabfallcontainer.
Althölzer: Alte Holzböden, Dielen oder Möbel aus behandeltem Holz gehören je nach Holzklasse (A1–A4) in einen eigenen Holzcontainer, unbehandeltes Möbelholz kann über den Sperrmüll laufen.
Bauschutt oder Baumischabfall: Fällt bei Renovierungsarbeiten zusätzlich an und benötigt wegen des höheren Gewichts kleinere Containergrößen als Sperrmüll.
Elektroschrott: Kühlschränke, Fernseher, Computer und andere Elektrogeräte dürfen nicht in den Sperrmüllcontainer, da sie Schadstoffe und Akkus enthalten können.
Sortenreines Befüllen spart Geld: Wird Mischabfall in einen Sperrmüllcontainer geworfen, wird er als teurerer Mischabfall nachberechnet.
Elektrogeräte sind der häufigste Fehler. Sie unterliegen dem Elektrogesetz und müssen getrennt entsorgt werden, kommunale Sammelstellen oder Wertstoffhöfe nehmen sie kostenlos an. Viele Kommunen bieten eine kostenpflichtige oder in bestimmten Fällen kostenlose Elektroschrottabholung auf Anmeldung an, das ist aber örtlich unterschiedlich organisiert.
Diese Fehler solltest du beim Hausentrümpeln vermeiden
Ohne Plan starten: Ohne Reihenfolge und Checkliste verlierst du schnell den Überblick, besonders bei mehreren Räumen und Nebenräumen gleichzeitig.
Container zu klein wählen: Zwei kleine Container kosten zusammen mehr als ein großer und bedeuten doppelte Lieferung und Abholung. Im Zweifel eine Nummer größer bestellen.
Abfallarten mischen: Elektrogeräte, Batterien oder Farben im Sperrmüllcontainer führen zu Nachsortierung und Mehrkosten.
Alles auf einmal wollen: Raum für Raum vorgehen, mit der 3-Kisten-Methode: behalten, verkaufen oder spenden, entsorgen.
Hilfe ablehnen: Bei einem ganzen Haus lohnt es sich, Familie, Freunde oder bei Bedarf eine Entrümpelungsfirma für Teilbereiche einzubinden, statt alles allein zu stemmen.
Dein Haus entrümpeln: Richtig an das Projekt rangehen
Eine Checkliste hilft: Schreibe alles auf, was vor und während der Entrümpelung zu erledigen ist. Z. B. Kosten klären, Tag(e) festlegen, Raumreihenfolge festlegen, zu entsorgende Gegenstände notieren, Hilfsmittel besorgen, Helfer anfragen, sortieren, entsorgen usw.
Die 3-Kisten-Methode: Die 3-Kisten-Methode macht Anfang und Ablauf um einiges einfacher. Kiste 1 – Was kann entsorgt werden? Kiste 2 – Was kann verkauft, verschenkt, gespendet werden? Kiste 3 – Was kann behalten werden. Bei sperrigen Gegenständen wie Möbeln schreibst du dir dafür am besten 3 Listen stattdessen.
Kriterien zum Aussortieren: Lege klare Kriterien fest, nach denen du deine Sachen aussortierst. Z. B.: Was defekt ist, kann entsorgt werden. Verschlissene Gegenstände werden aussortiert. Dinge, die du eine bestimmte Zeit nicht mehr benutzt hast, können auch weg. Etwas gefällt dir nicht mehr? Sortiere es aus.
Einheit für Einheit: Nimm dir nicht sofort einen gesamten Raum vor. Fange mit einem Bereich des Raumes vor z. B. eine Ecke des Raumes oder ein Möbelstück wie eine Kommode der ein Regal.
Häufige Fragen zum Haus entrümpeln
Mit Containern zum Selbstbefüllen kostet ein Haus ab 120 m² inklusive Keller und Dachboden im Schnitt ca. 1.100 €. Eine Entrümpelungsfirma rechnet mit etwa 30 € pro Quadratmeter, für dasselbe Haus also ab rund 3.600 €.
Welche Containergröße brauche ich für ein Haus?
Wie lange dauert es, ein Haus zu entrümpeln?
Welche Abfälle dürfen nicht in den Sperrmüllcontainer?
Was ist günstiger: Container oder Entrümpelungsfirma?
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