Wohnung entrümpeln: So geht die richtige Entrümpelung
Wohnungsentrümpelung: Vorgehen, Tipps und Kosten
Eine Entrümpelung der Wohnung dient einem klaren Ziel: Alte, defekte oder unbrauchbare Gegenstände aussortieren und entsorgen. Die Gründe für eine Wohnungsentrümpelung können vielfältig sein: Mehr Platz schaffen, die Wohnung neu einrichten, ein bevorstehender Umzug oder etwas für das eigene Wohlbefinden tun. Vielleicht hast du eine bereits möblierte Wohnung übernommen und sie braucht ein wenig Arbeit.
So ein Vorhaben ist meist nicht nur eine einfache, schnelle Sache, die man spontan erledigt. Um deine Wohnung so reibungslos wie möglich zu entrümpeln, gibt es ein paar Dinge im Auge zu behalten. Darunter das richtige Vorgehen und die Kosten der Entrümpelung. Wäge also vorher ab, wie du am besten vorgehen kannst, um Kosten bei der Entrümpelung zu sparen. Mache dir zu dem einen Plan für deine Wohnungsentrümpelung.
Inhaltsverzeichnis
First things first: Kosten einer Wohnungsentrümpelung
Bei den Kosten für die Entrümpelung deiner Wohnung kommt es darauf an, wie viel du selbst erledigen möchtest. Die teuerste Möglichkeit ist es, wenn du eine Firma beauftragst. Die Preise von Firmen enthalten bereits Lohn, Anfahrt, Maschinen und die Kosten für Container. Im Durchschnitt kannst du etwa mit 30 € pro Quadratmeter rechnen, wobei du beispielsweise bei einer 70 qm Wohnung mit 2.100 € rechnen kannst.
Dem gegenübergestellt ist die erschwinglichste Möglichkeit, die Abfälle selbst zu einem Recycling- oder Wertstoffhof in deiner Nähe zu fahren. Oder du lässt den angefallenen Sperrmüll von deinem örtlichen Abholservice mitnehmen. Abholservices und die Abgabe bei Wertstoffhöfen sind meist auf eine bestimmte Menge begrenzt.
Wir empfehlen die Kombination aus selbst machen und einem Container für deine Entrümpelung. Bei uns bekommst du einen Sperrmüllcontainer im Durchschnitt für 600 €. Für diesen Preis ist der 7 m³ Container, mit dem du eine bis zu 70 m² große Wohnung entrümpeln kannst, eine gute Option. Unsere Preise beinhalten bereits die Lieferung, die Abholung, die Entsorgung und 14 Tage Stellzeit. Insgesamt sparst du gegenüber einer Entrümpelungsfirma 1.500 €.
Wohnungsentrümpelung: Wie am besten vorgehen?
Da eine Entrümpelung der Wohnung nicht einfach nebenbei durchgeführt werden kann, braucht es zunächst einen Plan. Schaffe dir einen Überblick über die zu entrümpelnden Räume und die Gegenstände, die du loswerden möchtest. An die Wohnungsentrümpelung kannst du mit ein paar praktischen Tipps effektiver und übersichtlicher herangehen.
- Schreibe dir eine Checkliste: Schreibe alles auf, was vor und während der Entrümpelung zu erledigen ist. Z. B. Kosten klären, Tag(e) festlegen, Raumreihenfolge festlegen, zu entsorgende Gegenstände notieren, Hilfsmittel besorgen, Helfer anfragen, sortieren, entsorgen usw.
- Die 3-Kisten-Methode: Den Anfang bei der Wohnungsentrümpelung ist nicht einfach, deswegen macht es dir die 3-Kisten-Methode ein gutes Stück einfacher. Kiste 1 – Was kann entsorgt werden? Kiste 2 – Was kann verkauft, verschenkt, gespendet werden? Kiste 3 – Was kann behalten werden. Bei sperrigen Gegenständen wie Möbeln schreibst du dir dafür am besten 3 Listen stattdessen.
- Kriterien zum Aussortieren: Lege klare Kriterien fest, nach denen du deine Sachen aussortierst. Z. B.: Was defekt ist, kann entsorgt werden. Verschlissene Gegenstände werden aussortiert. Dinge, die du eine bestimmte Zeit nicht mehr benutzt hast, können auch weg. Etwas gefällt dir nicht mehr? Sortiere es aus.
- Schritt für Schritt, Einheit für Einheit: Nimm dir nicht sofort einen gesamten Raum der Wohnung vor. Fange mit einem Bereich des Raumes vor – z. B. eine Ecke des Raumes oder ein Möbelstück wie eine Kommode oder ein Regal.
- Mache nicht alles allein: Nimm dir das große Projekt einer Wohnungsentrümpelung nicht allein vor. Hol dir ein paar helfende Hände, um Zeit zu sparen und den Arbeitsaufwand zu verteilen bzw. zu verringern. Du weißt ja: Viele Hände, schnelles Ende.
Vorsicht: Vermeide diese Fehler bei der Wohnungsentrümpelung
- Ohne einen Plan anfangen
- Kosten nicht einplanen
- Zu viel auf einen Schlag vornehmen
- Aussortieren ohne festgelegtes System
- Nicht fachgerechte Entsorgung
- Hilfe ablehnen
- Gegenstände nur umlagern
- Nicht von Dingen trennen
Wohnungsentrümpelung: So kannst du nachhaltig vorgehen
Wenn du dir bei der Entrümpelung bewusst Gedanken darüber machst, was mit den aussortierten Gegenständen passiert, hast du den ersten Schritt schon getan. Denn darum geht es beim nachhaltigen Handeln ebenfalls: Über die richtige Entsorgung, Ressourcenschonung und Umweltschutz nachdenken.
Wiederverwendung und Recycling: In vielen Fällen können Dinge, die wir als Abfall betrachten, doch noch einen Nutzen haben. Alte, aber noch gut erhaltene Möbel können aufgearbeitet werden. Kleidungsstücke lassen sich spenden oder verkaufen. Noch gut funktionierende Elektrogeräte kannst du ebenfalls weitergeben. Recycling von Materialien reduziert Abfälle und spart auch Ressourcen sowie Energie.
Verantwortungsvolle Entsorgung: Vorsicht: Nicht alles lässt sich recyclen oder wiederverwenden. Hier ist die richtige Entsorgung besonders wichtig. Dies betrifft vor allem potenziell schädliche Materialien. Darunter zählen Elektroschrott, Batterien oder Chemikalien (z. B. Farben, Lacke, A4-Holz). Um die sichere und fachgerechte Entsorgung zu gewährleisten, sind Annahmestellen, Entsorgungsunternehmen und Container die ideale Lösung.
Wohnung entrümpeln: Welche Abfälle wie richtig entsorgen?
Wohnung entrümpeln: Welche Abfälle wie richtig entsorgen?
Beim Entrümpeln einer Wohnung fällt nicht nur eine Art von Abfall an. Von alten Möbeln über Elektrogeräte bis hin zu Siedlungsabfall oder Baumisch kann sich einiges ansammeln. Damit alles richtig entsorgt wird, solltest du die verschiedenen Abfallarten kennen und entsprechend trennen. Hier findest du eine Übersicht der typischsten Abfälle und die passenden Entsorgungsmöglichkeiten.
- Sperrmüll: Möbel wie Sessel, Tische oder Regale und andere sperrige Gegenstände wie Matratzen. Sperrmüll lässt sich bei einer Wohnungsentrümpelung am besten über einen Sperrmüllcontainer entsorgen.
- Altholz: Holzdielen im Innenraum, Überreste von ausgetauschtem Holzboden oder Möbelholz. Altholz wird durch einen Holzcontainer entsorgt. Hierbei gibt es 4 Holzkategorien, die getrennt gesammelt und entsorgt werden. Möbelholz lässt sich ebenfalls durch einen Sperrmüllcontainer entsorgen.
- Elektroschrott: Elektronische Geräte wie Fernseher, Computer oder Haushaltsklein- und Haushaltsgroßgeräte. Sie dürfen nicht zusammen mit Möbeln im Sperrmüll entsorgt werden, da sie Schadstoffe oder Akkus enthalten. Verlass dich bei der Entsorgung von Elektrogeräten auf unseren Service auf Elektroschrott.de.
- Siedlungsabfälle: Siedlungsabfälle bezeichnen alle Abfälle, die privat oder gewerblich anfallen. Darunter Textilien, Kork, Holz (A1-A3), Kunststoffe, leichte Metalle, Verpackungsmaterial, Verbundstoffe/ -verpackungen. Diese Abfälle werden mit einem Siedlungsabfallcontainer gesammelt und entsorgt.
- Restmüll: Als Restmüll werden kleinere Gegenstände, die nicht recycelbar oder verschmutzt sind, bezeichnet. Darunter Glühlampen, Filtertüten, Staubsaugerbeutel, Porzellan- und Keramikscherben. Alles, was unter Restmüll fällt, lässt sich direkt in der Restmülltonne entsorgen.
Entrümpelung der Wohnung: Gut für dein psychisches Wohlbefinden
Eine Wohnungsentrümpelung soll nicht nur Platz schaffen und für neue Ordnung sorgen, sondern auch deinem Wohlbefinden zu einem neuen Boost verhelfen. Zuhause ist der Ort, an dem wir uns wohl und geborgen fühlen sollten. Unordnung, überladene Einrichtung und das Umgeben sein von alten, unbenutzten oder defekten Sachen kann psychisch belasten. Kurz: Chaos im Umfeld sorgt für Chaos im Kopf.
Das Entrümpeln hat einige erhebliche Vorteile für Kopf und Geist. Sortieren und aussortieren hilft, die Entscheidungsfähigkeit zu fördern. Du bekommst ein Gefühl der Kontrolle, da du die Dinge selbst in die Hand nehmen kannst. Endlich einmal entrümpeln und wieder mehr Ordnung schaffen entspannt – du hast einen Stressfaktor entfernt und fühlst dich in einer Umgebung wieder wohl.
Bei einem solchen Projekt ist der Anfang oft schwer. Wir schieben diese Erledigungen gern vor uns her, bis es wirklich gemacht werden muss. Aber es lohnt sich auf mehr als eine Weise, die Dinge einfach anzupacken.
Fazit: Wohnungsentrümpelung – Ein lohnendes Projekt
Eine Wohnungsentrümpelung ist mehr als nur das Aussortieren alter Dinge – sie schafft Platz, Ordnung und kann sich sogar positiv auf dein Wohlbefinden auswirken. Damit die Entrümpelung reibungslos verläuft, ist eine gute Planung das A und O: Kosten im Blick behalten, ein durchdachtes System nutzen und sich Unterstützung holen. Besonders effektiv ist eine Kombination aus eigener Sortierung und der Nutzung eines Containers für die Entsorgung.
Mit nachhaltigen Ansätzen wie Recycling oder Spenden sorgst du zudem dafür, dass noch brauchbare Dinge weiterverwendet werden. Und das Beste? Am Ende hast du nicht nur mehr Platz, sondern auch einen klareren Kopf – und das fühlt sich richtig gut an. Also, worauf wartest du? Pack es an und wir stehen dir mit einem Container zur Seite.
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